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FODMAPS- Was ist das?

Kommt es nach dem Verzehr von Backwaren zu Bekömmlichkeitsproblemen wie Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen, werden häufig sogenannte FODMAPs dafür verantwortlich gemacht.
Hinter dem Kürzel verbergen sich fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole (= Zuckeralkohole).


Es handelt sich dabei um eine Gruppe von Kohlenhydraten und Zuckeralkoholen die aus 1 bis 14 Zuckermolekülen bestehen und im Dünndarm nicht ausreichend abgebaut werden können. Daher gelangen sie unverdaut in den Dickdarm und können dort Probleme (Blähungen, Reizdarmbeschwerden….) verursachen.
Man weiß mittlerweile, dass in der Backbranche Fermentationsprozesse insbesondere die Teigzubereitung (lange Teigführung) eine entscheidende Rolle spielen.
Die Wissenschaft kam zu dem Schluss, dass nicht die Getreidesorten selbst entscheidend sind, sondern vor allem die Art der „Teigbereitung“.
Die in der Regel langsamere Brotbereitung im traditionellen Bäckerhandwerk sorgt dafür, dass die Beschwerden verursachenden Bestandteile im Brot bis zum Backen bereits abgebaut sind.

 

FAZIT:

Traditionelles Backhandwerk und lange Teigführung steuern dagegen, dass sogenannte FODMAPS bei gewissen Personen zu Einschränkungen im Verdauungstrakt führen.

 

Für Interessierte gibt es hier einen Bericht der Universität Hohenheim zu diesem Thema, welche sich im Zuge einer Studie damit beschäftigt hat.