Filialfinder

Caritas: Brot für die Seele

Das Unternehmen Sorger leistet seit vielen Jahren einen Beitrag für Menschen am Rande der Gesellschaft. Dieses Engagement ist für uns selbstverständlich. Von der Kooperation mit dem Marienstüberl der Caritas schöpfen beide Seiten viel Gutes.

Das Marienstüberl in Graz ist eine Begegnungsstätte für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Durchschnittlich 170 Mittagessen und rund 120 Jausen gibt die karitative Einrichtung Tag für Tag an obdachlose und bedürftige Menschen aus. Die Seele des Hauses ist Schwester Elisabeth. Sie hat immer ein offenes Ohr, wachsame Augen, ein großes Herz, Energie ohne Ende – und Humor hat sie auch. Ein Ort wie dieser lebt vom sozialen Engagement vieler. Rund 80 freiwillige Helfer kümmern sich unter der Teamkoordination von Jakob Url im Marienstüberl um einen geregelten Ablauf. Sie haben im Vorjahr mehr als 11.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. Brot, das ist hier viel mehr als ein Mittel, um den Hunger zu stillen. Es ist Nahrung für die Seele. Im Marienstüberl findet nicht nur eine Essensausgabe für Menschen in Not statt. Es geht hier um Zeit zum Reden, zum Kartenspielen, einfach zum Dasein, es geht um Verantwortung und um Zuwendung – das Marienstüberl ist eine Wärmestube für den Körper und den Geist.

 

CREDO DES FAMILIENBETRIEBS

Damit sich aber die Teller auch tatsächlich füllen, ist die Unterstützung von Unternehmen unerlässlich. Die Familie Sorger-Domenigg versorgt das Marienstüberl und andere Einrichtungen seit vielen Jahren mit Brot und Gebäck aus der Überproduktion. Diese Zusammenarbeit des Unternehmens Sorger mit der Caritas ist so selbstverständlich geworden, dass man im Hause gar nicht mehr genau weiß, wann sie überhaupt begründet wurde. So viel ist klar: Sie ist überaus wichtig und funktioniert reibungslos. „Wir versuchen, Menschen in schwierigen Lagen zu unterstützen, der soziale Part ist uns sehr wichtig“, unterstreicht Familie Sorger-Domenigg das Credo des Familienunternehmens. Mit Waren versorgt wird unter anderem auch das Frauenhaus, zudem gibt es Projekte mit Pfarren. Für das Marienstüberl werden die überproduzierten Frischwaren von Mitarbeitern der Caritas von Montag bis Samstag in der Produktion Graz-Eggenberg abgeholt und weitergegeben. „Das ist ein so wichtiger Beitrag für uns. Wir werden immer wieder mit wunderbaren Überraschungen belohnt“, freut sich Schwester Elisabeth. Die Ordensschwester über ihr Tun: „Viele Menschen hier bei uns sind innerlich durcheinander, sie haben keinerlei Orientierung und brauchen jemanden zur Ermutigung. Wir vermitteln ihnen die Botschaft: Gott liebt dich. Mit dem Brot geben wir ein Stück Liebe mit.“